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	<title>diskutiere</title>
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	<description>Diskutiere ist eine Plattform, auf der aktuelle und relevante Themen rund um die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen kritisch diskutiert werden. Die Fragen werden von Unternehmen, Gemeinnützigen und Verwaltungen zur Diskussion gestellt und von Experten und interessierten Menschen jeweils mehrere Wochen lang online diskutiert.</description>
	<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 02:04:49 +0000</pubDate>
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			<item>
		<title>Diskussionsveranstaltung zur digitalen Integration von Menschen mit Behinderung</title>
		<link>http://www.diskutiere.de/2010/diskussionsveranstaltung-digitale-integration/</link>
		<comments>http://www.diskutiere.de/2010/diskussionsveranstaltung-digitale-integration/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 15:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro.albrecht</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.diskutiere.de/?p=16801</guid>
		<description><![CDATA[2010 ist das Europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Dabei steht unter anderem die Verbesserung der Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt. In Kooperation mit UPJ hatte Telefónica o2 Germany in den vergangenen Monaten auf www.diskutiere.de eine intensive Diskussion unter Experten und Interessierten angeregt, ob Telekommunikation für Menschen mit Behinderung eher Brücke oder Barriere darstellt. Diese Debatte soll nun auf einer Abschlussveranstaltung fortgeführt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>2010 ist das Europäische Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Dabei steht unter anderem die Verbesserung der Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt.</strong></p>
<p>In Kooperation mit UPJ hatte Telefónica O<sub>2</sub> Germany in den vergangenen Monaten auf <a href="http://www.diskutiere.de">www.diskutiere.de</a> eine intensive Diskussion unter Experten und Interessierten angeregt, ob Telekommunikation für Menschen mit Behinderung eher Brücke oder Barriere darstellt.</p>
<p>Die Diskussionsergebnisse nimmt O<sub>2</sub> zum Anlass, sich mit Vertretern aus Medien und Politik, NGO sowie Wirtschaftsunternehmen und Betroffenen weiter auszutauschen und über neue Wege zu sprechen. Auf Basis der Ergebnisse des Online-Dialogs wird ein Expertenpodium, bestehend aus Vertretern von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, die Diskussion weiterführen. Hierbei wird der neu entwickelte Schriftdolmetsch-Dienst &#8216;VerbaVoice&#8217; für Gehörlose und Hörgeschädigte eingesetzt. Im Anschluss an die Diskussion sind alle Gäste zu einem Get-together eingeladen.</p>
<p>Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind:</p>
<ul>
<li>Joachim Unterländer, MdL, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Soziales, Familie und Arbeit des Bayerischen Landtags</li>
<li>Judith Faltl, Landesvorsitzende des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbunds</li>
<li>Prof. Dr. habil. Annette Leonhardt, Inhaberin des Lehrstuhl für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München</li>
<li>André Krause, Managing Director Finance, Telefónica O<sub>2</sub> Germany</li>
</ul>
<p>Moderiert wird die Veranstaltung von der Fernsehjournalistin Conny Czymoch.</p>
<p>Der Termin auf einen Blick:</p>
<p><strong>&#8220;Brücke oder Graben: Der Beitrag der Telekommunikation für Menschen mit Behinderung?&#8221;</strong><br />
<strong>25. März 2010<br />
von 18:00 bis 19:30 Uhr</strong></p>
<p>mit anschließendem Get-Together im O<sub>2</sub> Tower, Georg-Brauchle-Ring 50, 80992 München.</p>
<p>» <a href="http://www.diskutiere.de/diskutiere_wp/wp-content/uploads/diskutiere_einladung_diskussionsveranstaltung_25-03-2010.pdf" target="_blank">Download der Einladung und des Anmeldebogens zur Veranstaltung (PDF, 156KB)</a></p>
<p>Für Fragen und weitere Informationen zur Diskussionsveranstaltung wenden Sie sich gerne an <a href="mailto:diskutiere@o2.com">diskutiere@o2.com</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Online-Diskussion zu Digitaler Integration noch bis 31. Dezember</title>
		<link>http://www.diskutiere.de/2009/online-diskussion-digitale-integration-bis-31-dezember/</link>
		<comments>http://www.diskutiere.de/2009/online-diskussion-digitale-integration-bis-31-dezember/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 16:51:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro.albrecht</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Brücke oder Graben: Welchen Einfluss hat die moderne Telekommunikation auf die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderung? Beteiligen Sie sich an der Debatte zu diesem Thema und diskutieren Sie mit auf www.diskutiere.de.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Brücke oder Graben: Welchen Einfluss hat die moderne Telekommunikation auf die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderung? Beteiligen Sie sich an der Debatte zu diesem Thema und diskutieren Sie mit auf www.diskutiere.de. </strong></p>
<p>In Deutschland leben etwa 14 Millionen Hörgeschädigte, rund 400.000 davon  sind auf sprachliche Hilfen wie Untertitel oder so genannte Schriftdolmetscher  angewiesen. Die modernen Telekommunikationstechnologien erleichtern diesen  Menschen zwar einerseits den Zugang zu Informationen und ermöglichen ihnen, sich  mit anderen Menschen auszutauschen - zum Beispiel per E-Mail, SMS oder auch über  soziale Netzwerke im Internet. Andererseits werden viele moderne  Kommunikationsmittel wie das Handy den Anforderungen beispielsweise gehörloser  oder schwerhöriger Menschen nicht hinreichend gerecht.</p>
<p>O<sub>2</sub> möchte in Erfahrung bringen: Mit welchen Schwierigkeiten sehen sich Menschen mit Behinderung im Umgang mit  modernen Kommunikationsmitteln konfrontiert?</p>
<p>Die Online-Diskussion zum Thema läuft noch bis zum 31. Dezember 2009 auf <a class="external-link" href="../../" target="_blank">www.diskutiere.de</a>. Ziel ist es, Verbesserungen anzustoßen, um  die Mitmenschen an den neuen Möglichkeiten der Kommunikation teilhaben zu  lassen, wie Stephan Becker-Sonnenschein, Vice President Corporate Communications  bei O<sub>2</sub> erklärt. &#8220;Wir möchten im gezielten Dialog mit Betroffenen,  Experten und Interessierten herausfinden, was die Telekommunikationsbranche tun  kann, um die Mediennutzung für diese Zielgruppe zu optimieren.&#8221;</p>
<p>Jeder ist eingeladen, an der Diskussion teilzunehmen, ob als Betroffener,  Beauftragter, Verwandter, Kollege, Arbeitgeber oder einfach nur als  Interessierter. Expertenbeiträge, Downloads, Links und eine kleine Umfrage  ergänzen die Diskussion und unterstützen bei der Meinungsbildung.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Digitale Integration - aus der Perspektive von Hörgeschädigten</title>
		<link>http://www.diskutiere.de/2009/digitale-integration-perspektive-von-horgeschadigten/</link>
		<comments>http://www.diskutiere.de/2009/digitale-integration-perspektive-von-horgeschadigten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 11:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro.albrecht</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Expertenmeinung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.diskutiere.de/?p=13502</guid>
		<description><![CDATA[Als Vertreterin der Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik möchte ich das Thema &#8220;Brücke oder Graben: Welchen Einfluss hat die moderne Telekommunikation auf die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderungen&#8221; aus der Perspektive von Hörgeschädigten diskutieren.
Um es vorab zu sagen: Aus meiner Sicht ist es tatsächlich so, dass moderne Telekommunikation für Menschen mit Hörschädigung auf der einen Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Vertreterin der Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik möchte ich das Thema &#8220;<em>Brücke oder Graben: Welchen Einfluss hat die moderne Telekommunikation auf die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderungen</em>&#8221; aus der Perspektive von Hörgeschädigten diskutieren.</p>
<p>Um es vorab zu sagen: Aus meiner Sicht ist es tatsächlich so, dass moderne Telekommunikation für Menschen mit Hörschädigung auf der einen Seite Erleichterungen mit sich bringt und neue Möglichkeiten eröffnet. Auf der anderen Seite führen die neuen Medien aber auch dazu, Probleme der Hörgeschädigten in der Kommunikation zu unterschätzen. Denken wir zunächst an die Situation eines hochgradig hörgeschädigten Menschen, dem es früher nicht möglich war, ohne die Hilfe eines Hörenden einen Termin kurzfristig telefonisch ab- oder zuzusagen. SMS macht es möglich! Das Handy fand in der Bevölkerung eine extrem rasche Verbreitung; unter den Hörgeschädigten ging es besonders schnell. Die verkürzte Schriftsprache einer SMS, die sich auf die Übermittlung von Kerngedanken beschränkt, kommt nicht wenigen Hörgeschädigten entgegen. Das heute den Hörgeschädigten durch die neuen Medien vieles schneller und unkomplizierter zugänglich ist, führt aber nicht selten dazu, dass Personen mit weniger häufigen Kontakt zu Hörgeschädigten deren Kommunikationsmöglichkeiten überschätzen und Kommunikationsprobleme unterschätzen. Dass sie dennoch von vielen Informationen ausgegrenzt oder diese ihnen nur unter erschwerten Bedingungen zugänglich sind, wird selten beachtet.</p>
<p>Vielleicht ließe sich das eine oder andere Hindernis sogar relativ schnell beseitigen: Betrachten wir einen altersschwerhörigen Menschen, der voll laut- und schriftsprachkompetent ist, aber das Telefonat aufgrund seiner progredient verlaufenden Schwerhörigkeit nicht mehr ausführen kann und der auch keine SMS verschicken kann, da die Tastatur eines Handys zu klein ist und daher schlecht oder nicht mehr für ihn zu bedienen ist. Auch sind die Zahlen und Buchstaben aufgrund der ebenfalls altersbedingten Sehschwäche nicht mehr oder nicht mehr ausreichend zu erkennen. - Der modische Trend geht zu immer kleineren, leichteren Handys. Dem Menschen mit Altersschwerhörigkeit nützt ein Handy, was er benutzen kann, mehr als ein kleines, leichtes in der Hosen- oder Jackentasche.</p>
<p>Derartige Beispiele können nahezu beliebig fortgesetzt werden. Um hörgeschädigten Menschen - ob jung oder alt - eine barrierefreie Kommunikation und Teilhabe an allen Informationen zu ermöglichen, muss noch viel getan werden. Dieses Ziel kann am ehesten erreicht werden, wenn alle Beteiligten in einen intensiven Austausch treten - angesprochen sind hier Herstellerfirmen, Menschen mit Behinderungen als Betroffene, Wissenschaftler und Politiker. Sie alle bringen unterschiedliche Kompetenzen und Erfahrungen ein, die im Zusammenspiel zum Erfolg führen können!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Digitale Integration als mehrdimensionaler Prozess</title>
		<link>http://www.diskutiere.de/2009/digitale-integration-als-mehrdimensionaler-prozess/</link>
		<comments>http://www.diskutiere.de/2009/digitale-integration-als-mehrdimensionaler-prozess/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 10:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro.albrecht</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Expertenmeinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit der Erfindung des Rades erweitern technologische Innovationen die Handlungsmöglichkeiten der Menschen – auch derjenigen mit stärker eingeschränkten Möglichkeiten. So hat das Rad die Mobilität der Menschen rasant beschleunigt und zugleich diejenigen erst mobil gemacht, die sich mit dem Rollstuhl fortbewegen. Ein weiteres Beispiel dafür ist die SMS, die Hörbehinderten mobile Kommunikation ermöglicht.
Informations- und Kommunikationstechnologien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Erfindung des Rades erweitern technologische Innovationen die Handlungsmöglichkeiten der Menschen – auch derjenigen mit stärker eingeschränkten Möglichkeiten. So hat das Rad die Mobilität der Menschen rasant beschleunigt und zugleich diejenigen erst mobil gemacht, die sich mit dem Rollstuhl fortbewegen. Ein weiteres Beispiel dafür ist die SMS, die Hörbehinderten mobile Kommunikation ermöglicht.</p>
<p>Informations- und Kommunikationstechnologien sind in erster Linie eine Chance für Menschen mit Behinderungen, alters- sowie krankheitsbedingten Einschränkungen. Das gilt für Alltagsbewältigung - z. B. bequemes Shoppen und Online-Banking via Internet für mobilitätsbeeinträchtigte Personen - genauso wie für Ausbildung und Beruf. Bildschirmlesegeräte und Vergrößerungssoftware machen digitale Bildungsinhalte für Sehbehinderte zugänglich. Laptops mit speziellen Zugangstechnologien können die Teilhabe von Kindern, die auf Grund einer Behinderung nicht mit einem normalen Stift schreiben können, am regulären Schulunterricht ermöglichen. Auch im Berufsleben bieten Computer und Internet Menschen mit Behinderungen zahlreiche Perspektiven für berufliche Integration und die Führung eines selbst bestimmten Lebens.</p>
<p>Damit Menschen mit Behinderung von diesen Chancen auch wirklich profitieren, muss der Ausbau und die Verbreitung barrierefrei zugänglicher Informationstechnik vorangetrieben werden – ein permanenter, mehrdimensionaler Prozess im stetigen Wettlauf mit technologischen Weiterentwicklungen, die für Menschen mit Behinderungen möglicherweise wiederum neue Barrieren darstellen. Folgende Aspekte sind für diesen Prozess relevant:</p>
<ul>
<li>ein barrierefrei zugängliches Internet: Internetseiten von Behörden des Bundes sind durch die BITV (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung) bereits seit Jahren verpflichtet, alle öffentlich zugänglichen Internetangebote barrierefrei zugänglich zu gestalten. Für private Webseiten-Betreiber hat die BITV bislang nur empfehlenden Charakter.</li>
<li>zugängliche Computerarbeitsplätze durch unterstützende Computertechnologien: Nahezu jeder Computerarbeitsplatz kann so angepasst werden, dass Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungen ihn voll nutzen können. Häufig fehlt aber das Wissen über die Möglichkeiten. Nötig sind Informations-, Beratungs- und Schulungsangebote zu unterstützenden Computertechnologien für Betroffene, Arbeitgeber/innen und Fachpersonal.</li>
<li>eine inklusive Medienpädagogik: Die Chancen digitaler Medien für die berufliche und gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderungen lassen sich nicht auf <strong>technische</strong> Zugänglichkeit reduzieren. Medien sind Werkzeuge, die auf kompetente, kreative und kritische Anwender/innen angewiesen sind. Es bedarf daher medienpädagogischer Angebote, die den kompetenten Umgang mit neuen Medien vermitteln und die für Menschen mit und ohne Behinderungen gleichermaßen zugänglich sind.</li>
</ul>
<p>Kurz gesagt: die moderne Telekommunikation kann die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sehr erleichtern, wenn Barrierefreiheit und digitale Integration selbstverständlich umgesetzt werden. Als gesamtgesellschaftliche Aufgabe kann dies nur durch das Zusammenwirken von privaten, staatlichen und wissenschaftlichen Institutionen, Unternehmen der Wirtschaft und der Dienstleistung, Medien, Vereinen und Verbänden, Parteien und Nichtregierungsorganisationen sowie Bürgerinnen und Bürgern bewältigt werden.</p>
<p>Eine Plattform dafür bietet die von der Technischen Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft (tjfbg) gGmbH, Cisco Systems GmbH, IBM Deutschland GmbH und Siemens AG initiierte Stiftung &#8220;barrierefrei kommunizieren!&#8221; (rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts). Deren Ziel ist es, die chancengleiche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an der Kommunikations- und Wissensgesellschaft voranzutreiben, entsprechende Handlungsstrategien umzusetzen sowie öffentliches, wirtschaftliches und zivilgesellschaftliches Engagement zu bündeln.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Handy und Internet: Fortschritt oder Rückschlag für die Integration von Menschen mit Behinderung?</title>
		<link>http://www.diskutiere.de/2009/handy-und-internet-fortschritt-oder-ruckschlag-fur-die-integration-von-menschen-mit-behinderung/</link>
		<comments>http://www.diskutiere.de/2009/handy-und-internet-fortschritt-oder-ruckschlag-fur-die-integration-von-menschen-mit-behinderung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 10:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro.albrecht</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.diskutiere.de/?p=11389</guid>
		<description><![CDATA[Barrierefreiheit sollte bei modernen Technologien, im Internet und bei Mobiltelefonen längst Standard sein. Doch können die Medien diese Anforderungen in der Realität wirklich erfüllen? Telefónica o2 Germany und der gemeinnützige UPJ e.V. laden zur Diskussion über aktuelle behindertengerechte Technologien wie Handy und Internet auf www.diskutiere.de ein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Barrierefreiheit sollte bei modernen Technologien, im Internet und bei Mobiltelefonen längst Standard sein. Doch können die Medien diese Anforderungen in der Realität wirklich erfüllen? Telefónica O<sub>2</sub> Germany und der gemeinnützige UPJ e.V. laden zur Diskussion über aktuelle behindertengerechte Technologien wie Handy und Internet auf <a href="http://www.diskutiere.de">www.diskutiere.de</a> ein. </strong></p>
<p>Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: &#8220;Welchen Einfluss hat die moderne Telekommunikation auf die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderung?&#8221; Einerseits sind die Technologien nicht auf die spezifischen Anforderungen dieser Zielgruppe ausgelegt, andererseits ermöglichen sie bereits heute eine Verbesserung der Kommunikation.</p>
<p>Handy und Internet sind aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Doch wie sieht es bei Menschen mit Behinderung aus? Werden sie von gesellschaftlichen Entwicklungen ausgeschlossen, da sie die neuen Technologien nicht verwenden können? Oder wird ihnen die Nutzung völlig neuer Informationsangebote, erweiterter Artikulationsmöglichkeiten und sogar eine bessere Vernetzung mit anderen Menschen ermöglicht? O<sub>2</sub> möchte herausfinden, welche Anforderungen, Wünsche und Probleme Menschen mit Behinderung bei den aktuellen Kommunikationsmedien haben.</p>
<p>&#8220;Wir wollen als verantwortungsbewusstes Telekommunikationsunternehmen auch Menschen mit Behinderung an den digitalen Kommunikationsangeboten teilhaben lassen&#8221;, sagt Stephan Becker-Sonnenschein, Vice President Corporate Communications bei Telefónica O<sub>2</sub> Germany. &#8220;Wir setzen auf einen gezielten Dialog mit Betroffenen, Experten und Interessierten, um herauszufinden, was die Telekommunikationsbranche tun kann, um die Mediennutzung für diese Zielgruppe zu optimieren.&#8221;</p>
<p>Jeder ist eingeladen, an der Diskussion teilzunehmen, ob als Betroffener, Beauftragter, Verwandter, Kollege, Arbeitgeber oder einfach nur als Interessierter. Expertenbeiträge, Downloads, Links und eine kleine Umfrage ergänzen die Diskussion und unterstützen bei der Meinungsbildung. Die Online-Debatte findet auf <a href="http://www.diskutiere.de">www.diskutiere.de</a> statt, der Plattform von UPJ zur Diskussion von Themen rund um die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, initiiert von O<sub>2</sub>.</p>
<p>Vom 26. Oktober bis 31. Dezember 2009 läuft die Diskussion. Anschließend werden die Beiträge von UPJ ausgewertet sowie mit Experten und Betroffenen weiter vertieft.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Perspektiven durch das Handy</title>
		<link>http://www.diskutiere.de/2009/neue-perspektiven-durch-das-handy/</link>
		<comments>http://www.diskutiere.de/2009/neue-perspektiven-durch-das-handy/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 17:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro.albrecht</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Expertenmeinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Technik ist für hörgeschädigte Menschen im Wandel, in den letzten Jahren hat sich vieles verändert, neue Möglichkeiten und Perspektiven wurden geschaffen. Es gibt viele Diskussionen über das Für und Wider, aber im Allgemeinen tendiert die Diskussion eher ins Positive, denn die Technik hat neue Möglichkeiten in der Fernkommunikation geschaffen.
Gerade für Menschen, die einen erschwerten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Technik ist für hörgeschädigte Menschen im Wandel, in den letzten Jahren hat sich vieles verändert, neue Möglichkeiten und Perspektiven wurden geschaffen. Es gibt viele Diskussionen über das Für und Wider, aber im Allgemeinen tendiert die Diskussion eher ins Positive, denn die Technik hat neue Möglichkeiten in der Fernkommunikation geschaffen.</p>
<p>Gerade für Menschen, die einen erschwerten Zugang zum Telefon hatten bzw. haben und sich nicht auf den auditiven Kanal verlassen können, haben sich durch Handys neue Perspektiven eröffnet. Es drückt sich darin aus, dass z.B. SMS verschickt werden können. Die SMS können auch ans Festnetz versendet werden, so dass sie durch eine künstliche Stimme vorgelesen werden. Des Weiteren kam zugute, dass in den Handys die Funktion von SMS automatisch integriert wurde; hiermit wurde ein Manko des Schreibtelefons behoben; seine mangelnde Verbreitung: Die SMS haben wegweisende Veränderungen eingeläutet und somit eine Möglichkeit geschaffen, schnell und unkompliziert Menschen ohne auditiven Kanal zu erreichen.</p>
<p>Was wünsche ich mir für die Zukunft? Auch wenn SMS und e-Mails (Push-e-Mails) neue Möglichkeiten geschaffen haben Leute jederzeit und sofort zu erreichen; ist das Telefon unverändert das primäre Simultan-Kommunikationsmittel geblieben. Ein Telefon-Vermittlungsdienst gibt es bereits in Ansätzen; dennoch fehlt seine Breite. Es wäre schön, wenn es mobile Varianten gäbe, die einen Telefon-Vermittlungsdienst anbieten würden, in der ich den Text eingeben kann, was gesagt werden soll und das mündliche Verschriftlichung auf dem Display wiedergegeben werden kann.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Barrierefreiheit in den Medien&#8221; – auch ein Thema bei den Münchner Medientagen</title>
		<link>http://www.diskutiere.de/2009/barrierefreiheit-in-den-medien-%e2%80%93-auch-ein-thema-bei-den-munchner-medientagen/</link>
		<comments>http://www.diskutiere.de/2009/barrierefreiheit-in-den-medien-%e2%80%93-auch-ein-thema-bei-den-munchner-medientagen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 09:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro.albrecht</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.diskutiere.de/?p=11397</guid>
		<description><![CDATA[Vom 28. Bis 30. Oktober finden in München die Medientage 2009 statt. Alle Besucher haben dort die Möglichkeit, direkt an der jüngst gestarteten Diskussion zur "Digitalen Integration von Menschen mit Behinderung" auf der Dialog-Plattform www.diskutiere.de teilzunehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vom 28. Bis 30. Oktober finden in München die Medientage 2009 statt. Alle Besucher haben dort die Möglichkeit, direkt an der jüngst gestarteten Diskussion zur &#8220;Digitalen Integration von Menschen mit Behinderung&#8221; auf der Dialog-Plattform <a href="http://www.diskutiere.de">www.diskutiere.de</a> teilzunehmen.</strong></p>
<p>An drei verschiedenen Terminals können die Besucher der Medientage direkt vor Ort ihren Kommentar zur Diskussion eingeben - die entsprechende Technik und Transkription hat Telefónica O<sub>2</sub> Germany, Initiator der aktuellen Debatte, organisiert. Über <a href="http://www.diskutiere.de">www.diskutiere.de</a>, die Dialog-Plattform von UPJ, können sich alle weiteren Interessierten noch bis zum 31. Dezember 2009 an der Online-Diskussion beteiligen.</p>
<p>Auf den Medientagen in München wird durch den gemeinnützigen Verein Social Affairs e.V. auch das &#8220;Kompetenz-Netzwerk Barrierefreiheit in den Medien&#8221; sowie dessen Schwerpunkthema 2009 &#8220;Medien &amp; Hörschädigung&#8221; präsentiert. Weitere Informationen zum Netzwerk, in dem Telefonica O<sub>2</sub> Germany bereits Mitglied ist, hält ein entsprechender Flyer bereit (siehe Download unten).</p>
<p>Vorgestellt wird u.a. auch das Projekt &#8220;VerbaVoice&#8221;, das hörgeschädigten Menschen einen flexiblen und ortsunabhängigen Zugang zu Wissen und Information ermöglicht. Das Medienprojekt setzt für die ortsunabhängige Unterstützung hörgeschädigter Menschen moderne Mobiltechnologie sowie Spracherkennungs- und Transkriptionssysteme ein.</p>
<p>VerbaVoice sorgt für die Transkription des gesprochenen Worts in Text. Dieser wird dann über eine eigens dafür eingerichtete Internetplattform auf den Laptop oder auf das Mobilfunkgerät des Hörgeschädigten übermittelt. Der Text wird mithilfe innovativer Technologien und Schriftdolmetschverfahren übermittelt. Der Hörgeschädigte kann auf diese Weise dem Gesagten nahezu in Echtzeit durch Mitlesen folgen.</p>
<p>VerbaVoice wird derzeit in einem Pilotprojekt in Bayern getestet und wird in den kommenden Monaten deutschlandweit zur Verfügung stehen. Das von Social Affairs e.V. geleitete Medienprojekt wird u.a. von dem Mobilfunkunternehmen Telefónica O<sub>2</sub> Germany unterstützt.</p>
<p><strong>Downloads</strong></p>
<p><a href="http://www.diskutiere.de/diskutiere_wp/wp-content/uploads/kompetenz-netzwerk_flyer_medientage.pdf" target="_blank">Flyer Kompetenz-Netzwerk Barrierefreiheit in den Medien (2,0MB)</a></p>
<p><a href="http://www.diskutiere.de/diskutiere_wp/wp-content/uploads/pressemitteilung_verbavoice_medientage_091025.pdf" target="_blank">Pressemitteilung VerbaVoice (87KB)</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Brücke oder Graben: Welchen Einfluss hat die moderne Telekommunikation auf die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderung?</title>
		<link>http://www.diskutiere.de/2009/einfluss-telekommunikation-integration-von-menschen-mit-behinderung/</link>
		<comments>http://www.diskutiere.de/2009/einfluss-telekommunikation-integration-von-menschen-mit-behinderung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 11:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro.albrecht</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.diskutiere.de/?p=10376</guid>
		<description><![CDATA[Die Nutzung neuer Medien hat in den vergangenen Jahren rasant zugenommen. Handy und Internet sind aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Für Menschen mit Behinderung ist diese Entwicklung allerdings ein zweischneidiges Schwert, nämlich Hindernis und Chance zugleich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-12242" title="Digitale Integration" src="http://www.diskutiere.de/diskutiere_wp/wp-content/uploads/digitale_integration_585x214_2.jpg" alt="Digitale Integration" width="585" height="214" /></p>
<p>Die Nutzung neuer Medien hat in den vergangenen Jahren rasant zugenommen. Handy und Internet sind aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Für Menschen mit Behinderung ist diese Entwicklung allerdings ein zweischneidiges Schwert, nämlich Hindernis und Chance zugleich.</p>
<p>So sind die modernen Medien oftmals noch nicht auf deren spezifischen Anforderungen ausgelegt und dadurch gar nicht oder nicht in vollem Umfang nutzbar. Es besteht die Gefahr, dass diese Menschen von der gesellschaftlichen Entwicklung ausgeschlossen werden und dass sich zwischen behinderten und nicht-behinderten Menschen eine zunehmende Kluft bildet. Anforderungs- und bedarfsgerecht gestaltet, ermöglichen neue Medien allerdings die Aufnahme von Informationen, die eigene Artikulation und damit die Teilhabe an der neuen Informations- und Wissensgesellschaft sowie die Vernetzung mit anderen Menschen. Neue Medien können für Menschen mit Behinderungen also geradezu eine Brücke in die Mitte der Gesellschaft sein.</p>
<p>O<sub>2</sub> möchte wissen, wie es um die <strong>Digitale Integration von Menschen mit Behinderung</strong> in Deutschland bestellt ist.</p>
<ul>
<li>Mit welchen <strong>Problemen </strong>sehen sich Menschen mit Behinderung in der Welt der neuen Medien konfrontiert?</li>
<li><strong>Ergonomisch, akustisch und visuell: </strong>Welche <strong>Herausforderungen</strong> gilt es zu bewältigen, damit  Internet und Telefon nutzbar sind? Welche <strong>Chancen </strong>ergeben sich durch eine barrierefreie Telekommunikation für die Menschen?</li>
<li>Und: <strong>Wer ist verantwortlich?</strong> Politik, Wissenschaft, Unternehmen – wer kann welchen sinnvollen Beitrag leisten?</li>
</ul>
<p>Expertenmeinungen, weiterführendes Material, interessante Links und eine kleine Umfrage finden Sie in der rechten Spalte.</p>
<p>» <a href="http://www.diskutiere.de/2010/diskussionsveranstaltung-digitale-integration/">Diskussionsveranstaltung in München am 25. März 2010</a></p>
<p>» <a href="http://www.diskutiere.de/diskutiere_wp/wp-content/uploads/diskutiere_kurzauswertung_digitale_integration_2010.pdf" target="_blank">Kurzauswertung der Ergebnisse der Online-Diskussion (PDF; 114KB)</a></p>
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		<title>Kommunikation und Barrierefreiheit – Eine Begriffsdefinition</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 10:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro.albrecht</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Expertenmeinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff &#8220;Kommunikation&#8221; ist ähnlich weit gefasst und schwerfällig wie der Ausdruck &#8220;Systeme der Informationsverarbeitung&#8221;. Schon beim Versuch, den Begriff &#8220;Kommunikation&#8221; zu erklären, ergeben sich Probleme. Im Alltagsverständnis ist mit &#8220;Kommunikation&#8221; im allgemeinen der verbale Austausch zwischen zwei oder mehreren Menschen gemeint. Der Austausch kann jedoch auch schriftsprachlich oder nonverbal erfolgen und muss sich je [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff &#8220;Kommunikation&#8221; ist ähnlich weit gefasst und schwerfällig wie der Ausdruck &#8220;Systeme der Informationsverarbeitung&#8221;. Schon beim Versuch, den Begriff &#8220;Kommunikation&#8221; zu erklären, ergeben sich Probleme. Im Alltagsverständnis ist mit &#8220;Kommunikation&#8221; im allgemeinen der verbale Austausch zwischen zwei oder mehreren Menschen gemeint. Der Austausch kann jedoch auch schriftsprachlich oder nonverbal erfolgen und muss sich je nach philosophischer Sichtweise nicht unbedingt auf Menschen oder Lebewesen beschränken: wir kommunizieren auch mit unserer Umwelt.</p>
<p>Ein Telefon ist ebenso eine &#8220;Kommunikationseinrichtung&#8221; wie die reale Anlaufstelle in einem Amt.</p>
<h3><strong>Begriffsdefinitionen der UN</strong></h3>
<p>Im &#8220;Übereinkommen der Rechte behinderter Menschen&#8221; der UN wird Kommunikation wie folgt definiert: &#8220;Kommunikation umfasst Sprachen, Textdarstellung, Brailleschrift, taktile Kommunikation, Großdruck, barrierefreies Multimedia sowie schriftliche, auditive, in einfache Sprache übersetzte, durch Vorleser zugänglich gemachte sowie ergänzende und alternative Formen, Mittel und Formate der Kommunikation, einschließlich barrierefreier Informations- und Kommunikationstechnologie.&#8221;</p>
<p>Barrierefreiheit im &#8220;Übereinkommen der Rechte behinderter Menschen&#8221; der UN: &#8220;Um behinderten Menschen eine unabhängige Lebensführung und die volle Teilnahme an allen Aspekten des Lebens zu ermöglichen, treffen die Vertragsstaaten geeignete Maßnahmen, um für behinderte Menschen den gleichberechtigten Zugang zur physischen Umgebung, Transportmitteln, Information und Kommunikation, einschließlich Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen, sowie zu anderen Einrichtungen und Diensten, die für die Öffentlichkeit in städtischen und ländlichen Gebieten zugänglich sind oder bereitgestellt werden, zu gewährleisten. Diese Maßnahmen, die die Feststellung und Beseitigung von Zugangshindernissen und -barrieren einschließen, gelten unter anderem für … Informations-, Kommunikations- und andere Dienste, einschließlich elektronischer Dienste und Notdienste. …<br />
Die Vertragsstaaten treffen außerdem geeignete Maßnahmen, … um den Zugang behinderter Menschen zu den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und -systemen, einschließlich des Internets, zu fördern … .“</p>
<p>Zugang zur Informationstechnik für Menschen mit Behinderungen kann durch die Informationstechnik selbst erfolgen, zum Beispiel durch integrierte Programme im Betriebssystem. Manche Einschränkungen erfordern jedoch den Einsatz von individuell angepassten Hilfsmitteln, zum Beispiel eine andere Art der Mauszeigerbedienung oder ein Bildschirmvorleseprogramm. Barrierefreie Informationstechnik ist daher sowohl mit den Anforderungen an allgemein verbreitete Informationstechnik befasst als auch mit speziellen Lösungen für Informationstechnik aus der Rehabilitationstechnologie.</p>
<p>Im Zuge des Benachteiligungsverbotes für Träger öffentlicher Gewalt durch Bundes- und Landesgleichstellungsgesetze und den daraus resultierenden Rechtsverordnungen zur barrierefreien Informationstechnik (BITV) wird der Begriff der &#8220;Barrierefreie Informationstechnik&#8221; vielfach mit Zugänglichkeit von Internetseiten für Menschen mit Behinderungen gleichgesetzt. &#8220;Barrierefreie Informationstechnik&#8221; bedeutet in diesem Fall, dass die Informationstechnik selbst möglichst keine Barrieren aufbaut und dass zum Beispiel die Bedienung ausschließlich über die Tastatur oder eine Vergrößerung der Seiten nicht durch die Programmierung der Seiten selbst verhindert wird. Vielmehr sollen mehrere Anforderungen erfüllt werden, welche durch den Browser selbst oder in Zusammenarbeit mit speziellen Ein- oder Ausgabegeräten die Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen verbessern. Die beiden genannten Beispiele stellen nur einen kleinen Ausschnitt dieser Anforderungen dar.</p>
<h3><strong>Begriffsdefinitionen des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes (BGG)</strong></h3>
<p>In § 4 des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes (BGG) ist Barrierefreiheit wie folgt definiert: &#8220;Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.&#8221;</p>
<p>In § 4 des Landesbehindertengleichstellungsgesetzes NRW ist Barrierefreiheit etwas ausführlicher definiert als &#8220;Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der gestalteten Lebensbereiche für alle Menschen. Der Zugang und die Nutzung müssen für Menschen mit Behinderung in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe möglich sein; hierbei ist die Nutzung persönlicher Hilfsmittel zulässig. Zu den gestalteten Lebensbereichen gehören insbesondere bauliche und sonstige Anlagen, die Verkehrsinfrastruktur, Beförderungsmittel im Personennahverkehr, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen sowie Kommunikationseinrichtungen.&#8221;</p>
<p>Damit Lebensbereiche für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind, müssen die im BGG genannten Bereiche so gestaltet werden, dass sie von Menschen mit Behinderungen entweder direkt ohne weitere Hilfsmittel genutzt werden können, oder diese Bereiche müssen so gestaltet sein, dass sie möglichst mit individuell angepassten Hilfsmitteln zusammen arbeiten können. Davon hängt ab, ob moderne Telekommunikation Brücke oder Graben ist.</p>
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		<title>Die wichtigsten Aufgaben bei der Verbreitung von Corporate Citizenship – Wissenschaftler, Experten und Praktiker beteiligen sich an Online-Debatte</title>
		<link>http://www.diskutiere.de/2009/die-wichtigsten-aufgaben-bei-der-verbreitung-von-corporate-citizenship-%e2%80%93-wissenschaftler-experten-und-praktiker-beteiligen-sich-an-online-debatte/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 16:04:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>doro.albrecht</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist für die Verbreitung und Vertiefung von Corporate Citizenship zu tun? Und welche Ziele jenseits von Spende und Sponsoring sollten sich gemeinnützige Organisationen und öffentliche Verwaltungen in Kooperationsprojekten mit Unternehmen setzen? Unternehmen, Mittlerorganisationen, Wissenschaftler und Organisationen haben sich mit Beiträgen auf www.diskutiere.de zu dieser Frage zu Wort gemeldet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was ist für die Verbreitung und Vertiefung von Corporate Citizenship zu tun? Und welche Ziele jenseits von Spende und Sponsoring sollten sich gemeinnützige Organisationen und öffentliche Verwaltungen in Kooperationsprojekten mit Unternehmen setzen? Unternehmen, Mittlerorganisationen, Wissenschaftler und Organisationen haben sich mit Beiträgen auf www.diskutiere.de zu dieser Frage zu Wort gemeldet.</strong></p>
<p>Die meisten Diskussionsbeiträge reflektieren die Anbahnung und Gestaltung der Kooperationsbeziehungen, die Potenziale lokaler Sozialer Kooperationen im Miteinander von Engagierten, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, die Vernetzung der Akteure vor Ort, deren Professionalisierung, die Bedeutung guter Praxisbeispiele und die Rolle und Förderung von Mittlerorganisationen durch Bund, Länder und Kommunen.</p>
<p>Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt der Beiträge dreht sich um die Bedeutung von Corporate Citizenship auf Seiten der Gemeinnützigen. So z.B. um die Frage, ob das derzeitig wachsende Interesse von Unternehmen, Engagementprojekte durchzuführen, von gemeinnützigen Organisationen aufgenommen werden kann, was gemeinnützige Organisationen aus Praxisbespielen lernen und welche Ziele sie mit Kooperationsprojekten erreichen können und wollen.</p>
<p>Neben Beiträgen von VertreterInnen aus Unternehmen wie z.B. Telefónica O2 Germany, betapharm oder dem vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung, haben sich erfahrene Mittlerorganisationen und Kommunen an der Diskussion beteiligt, darunter die BürgerStiftung Hamburg, Tatendrang München, das Amt für soziale Arbeit der Stadt Wiesbaden und der Regionalverband Saarbrücken. Auch Erfahrungen aus den Nachbarländern Österreich, Schweiz und den Niederlanden, aus dem BBE und Mehrgenerationenhäusern sowie Kommentare aus der Wissenschaft sind vertreten. So auch von Dr. Bernhard von Mutius, Dr. Frank Maaß, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mittelstandsforschung Bonn, und Professor Ingo Pies vom Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.</p>
<p>Expertenbeiträge von Dr. Gerd Placke, Bertelsmann Stiftung, Dr. Frank W. Heuberger, Leiter der Leitstelle Bürgergesellschaft und Ehrenamt in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, und Dr. Reinhard Lang, UPJ, haben die Diskussion unterstützt.</p>
<p>Die Online-Diskussion auf www.diskutiere.de vom 30. Juli bis zum 10. September hat die Diskussionen aus der UPJ-Tagung &#8220;Neue Verbindungen schaffen – Corporate Citizenship aus Sicht von Gemeinnützigen, Mittlern und Verwaltung&#8221; fortgesetzt und den Veranstaltungsteilnehmern sowie weiteren Interessierten Gelegenheit geboten, die Debatte fortzuführen.</p>
<p>Die Online-Diskussion wird ausgewertet, die Ergebnisse werden allen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt und online veröffentlicht.</p>
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